ORDIVIA

Grundlagen

PDF Rechnung vs E-Rechnung: der praktische Unterschied

Ein PDF kann lesbar sein, aber trotzdem keine E-Rechnung. Entscheidend ist, ob strukturierte Daten für die elektronische Verarbeitung vorliegen.

Ein einfaches PDF ist keine E-Rechnung im Sinne der neuen Definition.
PDF Rechnungen bleiben Originalbelege und können als Arbeitsdaten ausgelesen werden.
Kritische ausgelesene Felder sollten vor Export oder Freigabe bestätigt werden.

Was eine E-Rechnung ausmacht

Eine E-Rechnung braucht strukturierte Daten. XRechnung und ZUGFeRD mit nutzbarem XML Teil sind typische Beispiele. Ein PDF ohne XML kann zwar digital vorliegen, ist aber fachlich eine sonstige Rechnung.

Das ist für die Software wichtig: Sie darf ein PDF nicht schönreden. Ordivia zeigt deshalb den Belegtyp klar an und erzeugt bei PDFs nur strukturierte Arbeitsdaten.

Wie PDF Auslesung sauber bleibt

Bei PDF Rechnungen speichert Ordivia das Original, erkennt Felder wie Rechnungsnummer, Datum, IBAN und Betrag und vergibt Konfidenzwerte. Unsichere oder kritische Felder müssen menschlich geprüft werden.

Im Exportpaket bleiben Original PDF, Extraktionsbericht, Metadaten und Freigabeprotokoll zusammen. So sieht die Buchhaltung, was Original und was Arbeitsvorschlag ist.

Checkliste

PDF als sonstige Rechnung kennzeichnen

Original PDF unverändert speichern

Extraktionsbericht erzeugen

IBAN, Betrag und Rechnungsnummer prüfen

Export nur mit klarer Feldfreigabe vorbereiten